Das Bischofspalais wurde 1773 auf Wunsch des Kard. Bufalini als Ersatz des alten, nahe Sirolo gelegenen Palais errichtet und wurde als Sommerresidenz der Bischöfe von Ancona genutzt.
Nach Schaffung des Königreichs Italien und erfolgter Aufhebung der Kirchengüter fiel das Palais nicht an die Domäne, sondern blieb im Besitz der Kirche. Anschließend wurde das Palais mit dem Dekret zur Domänisierung vom Staat erworben, der es 1911 der Gemeinde gegen ein bescheidenes Entgelt überließ, und bis 1928, Jahr, in dem die Gemeinde Numana in die Gemeinde Sirolo eingemeindet wurde, zum Sitz der Gemeindeverwaltung wurde.
1929 wurde das ehemalige Bischofspalais als Sitz eines Industriewerks für die Verarbeitung der Akkordeons verwendet.
1966 wurde das Gebäude der Gemeindeverwaltung zurückgegeben und ist seit 1983 vollständig renoviert erneut Sitz der Gemeindeverwaltung.