Hinterland und Umgebung

Numana gehört mit weiteren 16 Gemeinden und Körperschaften der Associazione Riviera del Conero an, die zur Förderung und Aufwertung der Gegend entstand.

Die Gemeinden der Vereinigung Associazione Riviera del Conero sind Numana, Ancona, Camerano, Castelfidardo, Cingoli, Filottrano, Loreto, Osimo, Ostra Vetere, Porto Recanati, Recanati, Agugliano, Camerata Picena, Offagna, Polverigi, Santa Maria Nuova und die Körperschaft Portonovo srl.

Für weitere Informationen: www.rivieradelconero.info

Nachstehend bieten wir einige Bemerkungen über die Nachbargemeinden an:

Ancona

Hauptstadt der Region, 102.500 Einwohner, verdankt ihren Namen dem griechischen Begriff “ankon”, Bogen, der die tiefe Hafenbucht bezeichnet, die einzige natürliche Bucht längs der Küste zwischen Venedig und Bari.
Vom Hafen, dem Mittelpunkt der Wirtschaft der Stadt seit der griechischen Epoche, hat sich Ancona bergauf zum Colle Guasco ausgedehnt, heute vom Dom San Ciriaco gekrönt, der sich über einem Venus geweihten Tempel erhebt (dessen Überreste heute noch im unterirdischen Gewölbe der heutigen Kirche zu sehen sind), und eine außergewöhnliche romanische Konstruktion aus weißem und rosafarbenem Stein des Conero ist.
Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die eine Besichtigung verdienen, darunter der Palazzo degli Anziani und die Loggia dei Mercanti (die Mittelpunkte der alten politischen und kaufmännischen Macht); die Chiesa del Gesù (mit schöner krummliniger Fassade von Vanvitelli); die würdevolle San Francesco alle Scale (der eine imposante Treppe und ein prachtvolles gotisches Portal voran geht und in der eine herrliche Himmelfahrt von Lorenzo Lotto aufbewahrt wird); die Chiesa di San Domenico aus dem 18. Jhr. (Kirche, die den großartigen Piazza del Plebiscito schließt), in der eine Kreuzigung von Tizian und eine Verkündigung von Guercino zu sehen sind; die Chiesa di Santa Maria della Piazza, ein romanisches Meisterwerk; die Pinacoteca Podesti im Palazzo Bosdari (hier sind die Meisterwerke von Crivelli “Madonna mit Kind”, “Die unbefleckte Empfängnis” und “ Hl. Palazia” von Guercino, das “ Altarbild Gozzi” von Tizian und eine Abteilung für Moderne Kunst untergebracht) und schließlich das Museo Nazionale delle Marche.

Castelfidardo

Das Städtchen, 18.600 Einwohner, liegt auf einem Hügel auf 212 m über dem Meeresspiegel und wenige Autominuten von den bekannten Stränden der Riviera del Conero entfernt; an seinen Seiten die grünen Täler des Aspio und des Musone.
Die Stadt, die heute als internationales Zentrum des Akkordeons und der Musikinstrumente bekannt ist, die in zahlreichen Industrien vor Ort hergestellt und dann in die ganze Welt exportiert werden, verdankt ihren Ruhm im Sektor Paolo Soprani, Gründer der Akkordeonindustrie, der 1863 ausgerechnet in Castelfidardo seine erste Werkstatt für die Herstellung des beliebten Instruments eröffnete.
Sehenswürdigkeiten: die Monumentalkirche San Francesco (barocker Chor aus Nussbaum, Gemälde von Lorenzo Masucci, Gräber); die alte Pfarrei Santo Stefano; der Palazzo Comunale (welfischer Turm aus dem 16. Jhr., Erinnerungsstücke aus der Schlacht von 1860) und das Museo Internazionale della Fisarmonica.

Loreto

Mit 12.300 Einwohnern ist Loreto eines der bedeutendsten Pilgerziele der Christenheit. Hier befindet sich nämlich die Wallfahrtsstätte Santuario della Santa Casa, d.h. das Haus in Nazareth, das laut der Tradition von Engeln infolge der muslimischen Invasion in Palästina gerade hierher gebracht wurde.
Loreto ist darüber hinaus mit der Luftwaffe verbunden, da dort die wichtige Schule zur Perfektionierung der Unteroffiziere der Luftwaffe ihren Sitz hat.
Besichtigungen: die Wallfahrtsstätte, in der das Heilige Haus untergebracht ist, Monumentalstruktur im Gotik-Renaissance-Stil, die im Laufe von 300 Arbeitsjahren errichtet wurde (Glockenturm von Vanvitelli; Fassade, Seitenkapellen und Marmorverkleidung des Heiligen Hauses von Bramante; malerische Ausschmückung von zahlreichen Künstlern darunter Melozzo da Forlì, Luca Signorelli und Pomarancio); die Pinacoteca Comunale, im Palazzo Apostolico (es können wichtige Werke von Lotto, darunter die Vorstellung im Tempel bewundert werden) und schließlich das Museo Storico dell’ Aereonautica.

Recanati

Recanati, typische “Balkonstadt” dank des herrlichen Panoramas, das hier besteht und das das bekannte Gedicht von Leopardi “Das Unendliche” inspirierte, erhebt sich auf der Spitze eines Hügels dessen gewundener Kamm fast eben ist, zwischen den Flusstälern des Potenza und des Musone. Von hier aus kann man die Adria bewundern, über die hinaus bei klarer Sicht die Berge des ehemaligen Jugoslawien zu sehen sind. In nördlicher Richtung ist der Monte Conero gut zu erkennen und von den anderen freien Seiten der Stadt sind die Spitzen des Apennins (die Monti Sibillini, der Monte San Vicino, die Strega und der Catria) genau erkennbar. Die Stadt zählt 21.800 Einwohner und ist als Geburtsstadt von Giacomo Leopardi und des Tenors Beniamino Gigli sowie wegen seines Reichtums an perfekt erhaltenen Denkmälern und historischen Palais weltweit bekannt. Unter anderem sind der Palazzo Leopardi, heute Museum, in dem Giacomo Leopardi 1798 zur Welt kam; der gotische Komplex von Sant’Agostino, der Torre del Borgo aus dem 13. Jhr. und der des Passero Solitario; das Kloster Santo Stefano aus dem 15. Jhr., das den Colle dell’ Infinito krönt; die Pinacoteca, mit ihrem Sitz im Palazzo Comunale und in der einige Meisterwerke von Lotto untergebracht sind; das Museo Civico Villa Colloredo Mels (drei Abteilungen: eine archäologische, eine für Moderne Kunst und schließlich ein Freiraum für vorübergehende Ausstellungen) sowie das Museum über Beniamino Gigli erwähnenswert.

Offagna

Ein kleines Städtchen, in dem sich aufgrund der wuchtigen Renaissance-Festung ein Besuch lohnt, ist höchstwahrscheinlich das beste Beispiel für die militärische Befestigung in den Marken, die in einem optimalen Zustand erhalten ist und in der das Museo delle Armi Antiche untergebracht ist.
Neben der Festung sind der Monte di Pietà, die Chiesa del SS. Sacramento von Vanvitelli und das Museo Paolucci (paläontologische, mineralogische, zoologische und botanische Sammlungen mit einzigen Fundstücken von nunmehr ausgestorbenen Arten, die ein wertvolles Zeugnis für die Rekonstruktion und das Verständnis der Entwicklung unserer Gegend darstellen) eine Besichtigung wert.





 
   

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